Geben Sie einem Kind ein Zuhause - 
werden Sie Pflegeeltern am Niederrhein.

Schließen Sie sich unseren JoHappy-Pflegefamilien an. 

Ergreifen Sie die Chance, etwas wirklich Gutes zu tun und einem Kind ein Zuhause zu geben,

 seine Entwicklung und seine Zukunft mitzugestalten.

Wofür stehen JoHappy-Pflegefamilien?


 

Wir wollen jedem Kind, das eine neue Familie benötigt, ein gutes Zuhause geben. Vielleicht bei Ihnen?

Viele Kinder in Deutschland haben kein liebevolles Zuhause, ein Zuhause, wo man sich um sie und ihre Bedürfnisse kümmert, wo man ihnen zuhört, sie unterstützt und anleitet, ihnen Schutz und Vertrauen gibt, sie dabei begleitet, erwachsen und Teil der Gesellschaft zu werden. 

Wir wollen, dass diese Kinder ihre Chance bekommen. Zu diesem Zweck gründeten wir das JoHappy-Pflegefamiliennetzwerk. Es gibt jedoch viele Kinder in Deutschland, die eine neue Familie suchen, deshalb suchen wir auch stets neue Pflegefamilien. Werden auch Sie ein Teil unseres Netzwerks? 

Auch wenn Sie sich möglicherweise einer solchen Aufgabe (noch) nicht gewachsen fühlen, sprechen Sie uns doch an und lassen Sie uns gemeinsam den bedürftigen Kindern eine bessere Zukunft bieten.

Wie werden Sie von JoHappy-Pflegefamiliennetzwerk unterstützt und begleitet?


 

Sicherung des Lebensunterhalts

 

Als JoHappy-Pflegefamilie erhalten Sie eine angemessene Aufwandsentschädigung, um den Bedarf Ihres Pflegekindes zu decken. Darüber hinaus gibt es einen monatlichen Betrag, um Ihren Erziehungseinsatz zu würdigen.

 

Fortbildung und Supervision

 

Schon vor Aufnahme eines Kindes und stets während der Betreuungsdauer vermitteln wir Ihnen pädagogisches Wissen und Fähigkeiten, die Ihnen bei der Betreuung und Begleitung Ihres Pflegekindes nützlich sein dürften.

Sie bekommen darüber hinaus die Möglichkeit, an internen und externen Seminaren und Fortbildungen teilzunehmen. Supervisionen und Unterstützung durch unseres JoHappy-Pflegefamiliennetzwerk runden es ab.

 

 Begleitung durch unser Fachpersonal

 

Unsere Fachberater und Fachberaterinnen besuchen Sie, um Ihnen entweder bei Alltagsproblematiken oder aber speziellen Erziehungsthemen beratend zur Seite zu stehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. 


 

 

Warum ist die Arbeit von Pflegeeltern so wichtig?


 

Kinder sind unsere Zukunft. Die eigenen und die der anderen Menschen, aus Ihrer Stadt, Ihrem Dorf, Ihrer Gemeinde auch. 

Diese kleinen Menschen dabei zu begleiten und anzuleiten ist nicht nur eine wichtige Aufgabe – es gibt einem so viel zurück. 

Um den Kindern optimale Wachstumsbedingungen zu geben, benötigt es eine familiäre Umgebung, mit ihrer Wärme, ihrem täglichen Miteinander, ihren Regeln und Formen. All das gibt einem Kind einen zuverlässigen Rahmen, in dem es sich geschützt und geborgen fühlt und sich so optimal entwickeln und gedeihen kann.


 

Eine fast normale Familie- Artikel  RP von 30.07.2025 

Von Marc Schütz

 

„Ich habe mir immer schon viele Kinder gewünscht. Es ist toll, wenn viele Kinder das Haus füllen – und ich hatte noch so viel Liebe übrig“, sagt die 32-jährige Vivien, die im Juni zu ihren beiden leiblichen Töchtern, fünf und acht Jahre alt, ein dreijähriges Mädchen als Pflegekind aufnahm. Die junge Frau ist alleinerziehend, arbeitet in Teilzeit als Altenpflegerin. „Aber ich bin gut organisiert, daher bekomme ich es gut hin“, sagt Vivien. Eine Aufwandsentschädigung ermöglicht es ihr, in Teilzeit zu arbeiten, so habe sie auch mehr Zeit für ihre beiden leiblichen Kinder. Vivien ist „Pflegemama“ nach §33.2 SGB VIII, wurde von der Diplom-Pädagogin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Eleonora Jarosch, der pädagogischen Leiterin des freien Trägers JHP Niederrhein, vorbereitet und wird vom Träger weiterhin intensiv betreut.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Kinderheimen oder bei Pflegefamilien leben, nimmt seit Jahren zu – weit mehr als 200.000 sind es laut Statistischem Bundesamt. Dafür, dass Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Familien leben können und die in ihrer Entwicklung besonders beeinträchtigt sind, dennoch ein möglichst normales Familienleben haben, sorgt seit zehn Jahren der Träger „Jugendhilfeprojekte (JHP) Niederrhein“ in Vorst, den Eleonora und Adrian Jarosch gründeten. 22 Kinder und Familien betreut die Firma derzeit, bis Ende des Jahres werden es knapp 30 sein, so Geschäftsführer Adrian Jarosch.

 

INFO

 

Vom Praktikum bis zum Schulabschluss

Einzelprojekte Neben der Vermittlung und Betreuung von Fachpflegefamilien und Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften bietet JHP Niederrhein, ein freier Träger der Jugendhilfe, auch Einzelbetreuung von Kindern und Jugendlichen in Einzelprojekten. Das können Praktika oder Reisen sein. „Manche Jugendliche sind nicht betreubar, leben auf der Straße, sind aus jedem Heim geflogen, weil sie sich nicht an Regeln halten“, sagt Eleonora Jarosch. Auf einem Reiterhof in Kempen habe man zwei Jugendlichen ein Praktikum ermöglicht – anfangs eine Stunde am Tag, am Ende hätten beide ihren Schulabschluss nachgeholt, sagt Jarosch.

 

Kontakt www.jhp-niederrhein.de, www.jo-happy-pflegefamilien.de

 

Die Kinder, die JHP vermittelt, sind in herkömmlichen Pflegefamilien, in denen kein Träger mit umfangreichen Hilfsangeboten zwischengeschaltet ist, nicht unterzubringen. Die Mädchen und Jungen haben ihre „Päckchen“ zu tragen – meist sind es sogar ganze Pakete. Sie sind emotional oder physisch vernachlässigt, haben Bindungsstörungen, können aggressiv sein und haben nicht selten schon mehrere reguläre Pflegefamilien oder Heime hinter sich. „Viviens Pflegetochter hatte großes Glück; sie war lediglich sechs Wochen lang in einer pädagogischen Ambulanz, und ihre leibliche Mutter war sofort einverstanden, dass sie bei Vivien lebt“, sagt Eleonora Jarosch. Kontakt zu den leiblichen Eltern gibt es dabei unter Aufsicht regelmäßig, denn sie sollen nicht das Gefühl haben, ihnen sei ihr Kind entrissen worden. Zu eng darf der Kontakt aber auch nicht sein, da die Kinder dauerhaft in ihrer Pflegefamilie leben sollen. „Sie wünschen sich Normalität, sagen meist ,Mama‘ und ,Papa‘ zu ihren Pflegeeltern – auch aus Angst vor negativen Reaktionen in Kita oder Schule. Denn es entspricht nicht der gesellschaftlichen Norm, dass Kinder nicht bei ihrer ,eigenen‘ Familie wohnen“, sagt Diplom-Sozialpädagogin Julia Jarosch. Die Tochter von Eleonora und Adrian Jarosch arbeitet ebenfalls in der Firma ihrer Eltern und ist selbst mit vielen Pflegegeschwistern aufgewachsen.

Auch die 45-jährige Shirley und ihr Mann haben eine Pflegetochter bei sich und ihrer leiblichen Tochter aufgenommen. Vier Jahre ist das her, inzwischen ist die Kleine acht Jahre alt, die leibliche Tochter ist jetzt zwölf. Pflegemutter zu sein, ist in ihrem Fall allerdings ihr Hauptjob, denn im Gegensatz zu Vivien ist sie kein Laie, sondern Diplom-Sozialwissenschaftlerin und hat eine Sonderanerkennung als pädagogische Fachkraft, womit sie dem Kind nach §34 SGB VIII eine einem Heimplatz gleichgestellte Wohnform, eine sogenannte Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft, bietet.

Eleonora Jarosch betont, dass es essenziell sei, dass auch die leiblichen Kinder der Pflegeeltern hinter der Entscheidung stehen – „sonst funktioniert das nicht, wir achten da ganz genau drauf“. Shirleys und Viviens Töchter seien begeistert von einem Geschwisterkind gewesen, Neid oder Konkurrenzdenken habe es – über das gewöhnliche Maß bei Geschwistern hinaus – nicht gegeben.

 

„Ich wollte einem Kind eine Chance geben“, beschreibt Shirley ihren Entschluss, ihre Tochter habe sich eine Schwester gewünscht. Die Tatsache, dass sie dafür bezahlt werde, sei nicht ausschlaggebend gewesen, sagt sie. „Und das darf auch nicht der Beweggrund sein“, sagt JHP-Geschäftsführer Adrian Jarosch. „Ein gutes Herz und die Lust, einem Kind ein gutes Zuhause zu geben, sind das Wichtigste“, sagt Eleonora Jarosch.

Doch ein Pflegekind zu haben, sei keine einfache Aufgabe. „Ja, auf diese Weise habe ich auch mehr Zeit für meine eigene Tochter, aber die Probleme meiner Pflegetochter nehmen wir auch mit in den Familienurlaub“, sagt Shirley. Wenn das Kind eine aggressive Phase habe, „können die Abende schon mal lang werden“, zudem müssen Termine mit Ämtern oder Therapeuten koordiniert werden, Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern geführt werden.

Dafür, dass die Pflegeeltern nicht allein sind, sorgt der Träger JHP Niederrhein, bietet umfangreiche Schulungen und Betreuungsangebote – „auch zum Thema Selbstfürsorge der Eltern“, betont Eleonora Jarosch. Natürlich gebe es auch eine Notfallliste, damit die Eltern wissen, an wen sie sich im Ernstfall wenden können. Und dann ist da noch „Jo Happy“, das Maskottchen von JHP, den alle Pflegefamilien als Stoffpuppe – eine große für die Kinder, eine kleine für die Eltern – bekommen.

(msc naf)


 

Sandra (53) ist Pflegemutter: „Jaden hat jetzt zwei Mamas“NRZ Düsseldorf vom 19.02.2025

Eine Fachpflegemutter von Jo Happy Netzwerk-Pflegefamilien teilt in einem bewegenden Bericht mit der Reporterin von NRZ ihre Erfahrungen und Herausforderungen. In ehrlicher und herzlicher Art beschreibt sie, wie es ist, ein Kind in Pflege zu nehmen, das oft mit traumatischen Erlebnissen kämpfen muss. Ihre offene Erzählweise gibt einen tiefen Einblick in die emotionalen Momente, die sowohl Freude als auch Herausforderungen mit sich bringen. Die Bindung, die sie zu den Kindern aufbaut, ist von großer Bedeutung, und ihre Geschichten zeigen, wie wichtig die Unterstützung von Fachpflegemüttern in der Gesellschaft ist. Ihre Leidenschaft und Hingabe sind inspirierend und machen deutlich, wie wertvoll jede kleine Geste der Zuneigung für die Kinder ist, die oft auf der Suche nach Geborgenheit sind.

CREVELT - 
Das Magazin für Krefeld 

Wenn Kinder ein neues Zuhause brauchen
 VON Melanie Struve 04.05.2022

 

Es gibt diesen Traum von glücklichen, starken Kindern, die in ihrem Zuhause Geborgenheit finden. Doch viele leiden nach Angaben des Kinderschutzbunds unter mangelnder Bildung, Armut und familiären Problemen. In einer krisengeplagten Welt ist der Alltag für Familien nicht gerade leichter geworden. „Andererseits erleben wir auch eine Welle der Hilfsbereitschaft, und viele Menschen wollen etwas Gutes für die Gesellschaft tun“, berichtet Eleonora Jarosch, die mit ihrem Mann Adrian die JHP Niederrhein GmbH als Träger der freien Jugendhilfe betreibt. Die Diplom-Pädagogin und der kaufmännische Geschäftsleiter hatten bereits sieben Jahre lang Jugendliche betreut, bevor sie den Entschluss fassten, sich 2015 mit ihrem familiären Betrieb selbstständig zu machen. „Wir wurden gefragt: Ihr habt doch so viel Erfahrung, warum macht ihr das nicht selbst?“, beschreibt Adrian Jarosch die Initialzündung mit einem Lächeln. „Und dann haben wir in Vorst einfach angefangen, unser lösungsorientiertes Konzept zu entwickeln.“

Was ist und wie entstand das JoHappy-Pflegefamiliennetzwerk?


 

Es ist fast 20 Jahre her, als mein Mann und ich entschieden, einem bedürftigen Kind ein Zuhause zu geben und gründeten unsere sozialpädagogische Lebensgemeinschaft.

Weil es viele Kinder gibt, die aufgrund ihrer Biographie nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, suchten und fanden wir Gleichgesinnte. So entstand erstmal ein stets wachsendes Team von Fachfamilien.

Im Jahr 2015 gründeten wir unseren eigenen Jugendhilfeträger – die JHP Niederrhein GmbH und wuchsen weiter.

 

Da jedoch nicht jede Familie, die ein Kind aufnehmen möchte, einen pädagogischen Hintergrund hat, es aber viele Kinder gibt, für die ein Zuhause gesucht wird, entschieden wir uns vor einigen Jahren ein neues Netzwerk aufzubauen:  Eine Organisation, die aufnahmebereiten Pflegefamilien zur Seite steht, sie schult, berät und begleitet, um gemeinsam optimale Entwicklungsmöglichkeiten für das Pflegekind zu schaffen. So entstand unser JoHappy-Pflegefamiliennetzwerk. Pate stand hier unser selbst entwickeltes Firmenmaskottchen „JoHappy“, das jedes in eine neue Familie einziehendes Kind begleitet.

Werden auch Sie Teil unseres Netzwerks, es gibt viele Kinder, die ein neues Zuhause suchen, bewerben Sie sich bei uns.


 

 

Häufige Fragen:

In welchen Gebieten ist das Pflegefamiliennetzwerk aktiv?

Unser Haupteinsatzgebiet liegt im Umkreis von ca. 100 km um unsere Zentrale in Tönisvorst am Niederrhein. Wir sind jedoch in ganz NRW aktiv.
Wie jung/alt sind die Pflegekinder, die ich aufnehmen kann?

Es können Kinder von 0 Jahren bis zur Volljährigkeit vermittelt werden.

 
Unter welchen Voraussetzungen können wir Pflegeeltern werden?

Sie können JoHappy-Pflegeeltern werden, wenn:
 
-Ihre Wohnung/Haus eine ausreichende Größe hat
 -Ihr Lebensunterhalt gesichert ist
 -Sie (und andere Haushaltsmitglieder über 14) ein erweitertes Führungszeugnis ohne Eintragung vorweisen können
 -Sie psychisch und physisch gesund sind
 -Sie eine über ausreichend Zeit verfügen, um für das Pflegekind zu sorgen
 -Sie über gewisse Erfahrung hinsichtlich des Umgangs mit Kindern verfügen
 -Sie offen und bereit sind, hinsichtlich der Arbeit mir Kindern Neues zu lernen

 
Kann ich als Alleinerziehende Pflegefamilie werden?

Natürlich. Es ist nicht entscheidend, ob sie alleinerziehend oder ein Paar sind, ob Sie verheiratet oder unverheiratet sind.

 
Wenn ich mich bewerbe, wozu dient das Kennenlern- und Beratungsgespräch?

Das Gespräch, das wir bevorzugt bei Ihnen führen, um bei der Gelegenheit die räumlichen  Voraussetzungen für die Unterbringung eines Pflegekindes zu begutachten, dient dem Kennenlernen und dem Informationsaustausch. Das Beratungsgespräch ist völlig unverbindlich für Sie, es soll Ihnen die Möglichkeit bieten, alle Fragen, die Ihnen im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kindes und der Zusammenarbeit mit dem JoHappy-Pflegefamiliennetzwerk einfallen, möglichst zu beantworten

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